Kath.net wundert sich anlässlich des heutigen Beginns der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz über deren Themen:
"Bei der Themenvorgabe für die Frühjahrvollversammlung der Deutschen Bischofkonferenz, welche am heutigen Montag in Regensburg beginnt, überrascht nur das, was FEHLT: Beispielsweise wird das von Papst Benedikt ausgerufene „Jahr des Glaubens“ NICHT erwähnt, obwohl es schon im kommenden Oktober eröffnet werden wird."
Die nicht wünschenswerte, aber logische Schlussfolgerung aus dem Vorgehen des deutschen Bischofsgremiums:
"Wenn zwar der Dialogprozess, nicht aber das „Jahr des Glaubens“ einen eigenen Themenpunkt auf der Frühjahrvollversammlung wert ist, dann stellt sich die Frage: Ist der christliche Glaube möglicherweise NICHT der Mittelpunkt des Denkens und Handelns unserer Bischöfe?"
Der ganze Artikel: http://kath.net/detail.php?id=35356
Und einer der KNA zur Frühjahrsvollversammlung: http://www.kna.de/webnews/kwn09/20120226-BD-1522.37HE-1.html
2 Kommentare:
Ganz ehrlich: Ich würde das "Jahr des Glaubens" in den auf mehrere Jahre angelegten Dialogprozeß integrieren. Heißt dessen Titel nicht auch "Im Heute glauben" oder so ähnlich? Immerhin wäre das ja eine Möglichkeit, auf breiter Basis über den Glauben zu sprechen.
Ja, das würde sich in der Tat anbieten. Aber was aus Rom kommt, ist halt nicht so beliebt in Deutschland...
Kommentar veröffentlichen