Das Bistum Essen und seine verbandlich organisierten bzw. hauptamtlich angestellten Verantwortlichen für die Jugendarbeit haben ein "Konvent für missionarische Jugendpastoral" in der Essener Zeche Zollverein abgehalten.
Es gab viele Arbeitsgruppen, Präsentationen und Flipcharts, auf die Ergebnisse bzw. Wünsche notiert werden konnten.
Was geplant und/oder geändert werden soll, beschreibt eine eigene Homepage zum Thema, auf der man eine "strategische Landkarte" findet.
Von Christus ist dort nicht die Rede, dafür gibt es Schemata, bunte Bildchen und brainstorming-artige Stichwortsammlungen.
Konkret lässt sich den Phrasen leider nichts entnehmen, weswegen hier auf die "Grundlinien für hauptberuflich Mitarbeitende
in der Jugendpastoral des Bistums Essen" von Bischof Overbeck verwiesen wird. Aber auch hier ist wenig katholisches Profil erkennbar:
"3.1 Missionarische Jugendpastoral ist GOTTVOLL
3.2 Missionarische Jugendpastoral ist JESUANISCH
3.3 Missionarische Jugendpastoral ist GEISTLICH
3.4 Missionarische Jugendpastoral ist MYSTAGOGISCH
3.5 Missionarische Jugendpastoral ist PERSONAL
3.6 Missionarische Jugendpastoral ist DIAKONISCH"
(mehr unter http://www.mit-euch-gehen.de/downloads/Bistum-Essen_Hft_Missionarische%20Jugendpastoral.pdf)
Wundert es eigentlich jemanden, dass die Jugend vor so einer Form von Kirche nicht einmal mehr schreiend wegläuft, sondern nur noch gelangweilt die Augen abwendet?
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